Donnerstag, 14. Januar 2016

14.01.2016: Weiterfahrt nach Addo

Die Wettervorhersage war diesmal richtig: Regen!


Also habe ich Wilderness verlassen und bin nach Addo gefahren. Dort gibt es einen Nationalpark, den ich morgen besuchen werde.

Ich habe mich bei "The Aardvark" einquartiert (Camping) und habe im danebenliegenden Restaurant "Hazel's" lekker (afrikaans für lecker) zu Abend gegessen: Butternut Soup und Kudu Filet



Mittwoch, 13. Januar 2016

13.01.2016: Dünensoaring und Big Tree

Para-Waiting am falschen Startplatz:


Ground-Handling und Soaring an der Düne in Kleinkrantz (naja, da war's gerade vorbei):


Big Tree von Woodville (800 Jahre alt):


140 Euro:


Wettervorhersage:
Morgen Regen, übermorgen tiefe Wolken und starker Wind.

Dienstag, 12. Januar 2016

12.01.2016: Ein paar Infos zu Südafrika

Wie man aus dem Titel des Posts schon erahnen kann, ist nicht besonders viel passiert.

Deswegen unterhalte ich Euch mit ein paar Infos zu meinem Reiseland:
  1. Die Wettervorhersage ist alles andere als zuverlässig. Angekündigt war ein paar Wolken am frühen Morgen, danach nur Sonnenschein. In Wirklichkeit hatten wir den ganzen Tag einen  vollständig bedeckten Himmel, und am Nachmittag hat es angefangen zu regnen. Meine Quelle für die Wettervorhersage ist www.windfinder.com, mit dem ich nicht nur in Deutschland bisher gute Erfahrungen gemacht habe.
  2. Nach Südafrika darf man nicht reisen, wenn man keine Deutschen treffen möchte. Sowohl in meiner Unterkunft in Kapstadt als auch hier im Wild Farm Backpacker sind viele der Gäste Deutsche. Der Backpacker wird sogar fast ausschließlich mit Hilfe deutscher Volunteers betrieben. Am Startplatz gab es eine kleine Gruppe schwedischer Gleitschirmflieger, eine größere Gruppe aus Großbritannien und eine große Gruppe aus der Gegend von Stuttgart.
  3. Südafrika ist günstig: Ich komme meistens mit 150 bis maximal 200 Rand aus, wenn ich Essen gehe. Das sind aktuell 8,34 bis 11,12 Euro. Auch wenn ich sehr durstig bin, werden es nicht mehr als 14 Euro. Eine Flasche Wein gibt es im Supermarkt ab 1,20 Euro, für die teuren Weine muss man aber auch mal über 5 Euro ausgeben. Im Restaurant bekommt man ein Bier für 1,60 Euro. Für die Übernachtung im Doppelzimmer bezahle ich derzeit 380 Rand (ca. 21 Euro), wenn ich im Auto schlafen würde müsste ich 100 Rand (ca. 5,60 Euro) zahlen. Ok - ist auch ein Backpacker, aber meine Luxusabsteige in Kapstadt hat auch weniger als 60 Euro gekostet und der richtige Campingplatz 16 Euro. Und es wird immer billiger, da der Euro gegenüber dem Rand in der letzten Woche um über 8 % gestiegen ist.
Und da ich nicht Heidi Klum heiße, bekommt ihr von mir nicht nur ein, sondern sogar 2 Bilder:



Montag, 11. Januar 2016

11.01.2016: Eigentlich nichts Neues

Wie angekündigt, bin ich immer noch in Wilderness und beim Para-Waiting schon ziemlich braun geworden, aber nur im Gesicht, am Hals und an den Armen.

Den Großteil des Tages habe ich am Startplatz verbracht.
Kurzprotokoll:
  1. Zu wenig Wind, um oben zu bleiben. Also bin ich nicht gestartet.
  2. Zu viele Piloten in der Luft (heute wurden Busladungen an Gleitschirmfliegern hergebracht, die größte Gruppe aus Frankreich). Also: nicht gestartet.
  3. Zu viel Wind, auf dem Meer wurden auch immer mehr "white caps" sichtbar. Also: Nicht gestartet.
Dafür war ich gerade lecker italienisch Essen!

Es ist auf jeden Fall super, wenn man weiß, dass der Flieger zurück nicht schon morgen oder übermorgen geht.

Das ist der Blick aus meinem Zimmer auf den Indischen Ozean:


Viele Piloten am Startplatz und in der Luft:



White caps:


Sonntag, 10. Januar 2016

10.01.2016: Erster Flug in Afrika

Heute bin ich vom Map of Afrika geflogen. Das ist Name des Startplatzes, den ich mir gestern angesehen hatte. Der Flug war zwar äußerst kurz, aber immerhin!




Die, die sich nicht für Gleitschirmfliegen interessieren, können gleich wegklicken, für die anderen ein paar Details:

Der Startplatz ist optimal: groß, mit Gras bewachsen und nach unten steiler werdend. Man hat die Optionen wieder am Startplatz oder unten am Strand einzulanden. Dass man dabei die N2 überqueren muss, ist kein Problem.

Das mit dem Top-Landen funktioniert natürlich nur dann, wenn man genug Höhe machen kann. Und das ist dann der Fall, wenn genügend Wind weht. Heute Nachmittag war das der Fall, allerdings war mir der Wind so stark, dass ich nicht mehr geflogen bin.

Die Tandempiloten standen in der Luft über dem Startplatz. Nach dem Aufsetzen haben sie mit dem Schirm über dem Kopf gewartet, bis ein Helfer vorbeikommt und für sie die Bremsen bis zum Anschlag durchzieht.

Für alle: Die nächsten Tage sollen allesamt fliegbar sein. Also bleibe ich noch ein wenig ;-)

Samstag, 9. Januar 2016

09.01.2016: In Wilderness

Heute bin ich ein größeres Stück gefahren, und zwar nach Wilderness.

Auf dem Weg dahin habe ich Kühe, Schafe, Strauße und einen einsamen Baboon gesehen, leider alles ohne Bilder.

Der Straßenverkehr ist hier sehr entspannt. Wenn ein schnelleres Fahrzeug kommt, weicht man auf den Standstreifen aus und lässt überholen. Der Überholer bedankt sich mit dem Warnblinker und man selber bestätigt das ganze mit der Lichthupe. Aber wirklich schnell wird nicht gefahren, möglicherweise wegen der vielen Warnungen vor Radarkontrollen.

Unterwegs war die Landschaft doch sehr karg, hier an der Küste ist aber Alles wieder sehr grün. Vor meinem Zimmer im Wild Farm Backpacker grasen sogar Kühe, und es wird Gleitschirm geflogen. Ich denke, hier bleibe ich eine Weile ;-)





Freitag, 8. Januar 2016

08.01.2016: On the Road

Auch wenn Kapstadt sicherlich noch einiges zu bieten hat, bin ich heute losgefahren - nach Hermanus. Hermanus ist berühmt dafür, dass man Wale von Land aus sehen kann, aber leider nicht jetzt. Außerdem kann man hier Gleitschirmfliegen, aber nur, wenn der Wind nicht so stark ist wie im Augenblick.

Unterwegs habe ich halt gemacht, um Afrikanische Pinguine in Stony Point anzuschauen. Davor habe ich Robben gesichtet.

Da ich einen Camper mein Eigen nenne, übernachte ich heute Nacht auf einem Campingplatz in Onrup.